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Stoffe richtig imprägnieren mit Anleitung

Was bedeutet Imprägnieren? 

 

Unter dem Begriff Imprägnieren versteht man das „wasserabweisend Ausrüsten“ einer textilen Oberfläche. Die meisten Oberstoffe, die in der Outdoorbranche für Wetterkleidung eingesetzt werden sind bereits ab Werk mit einer wasserabweisenden Imprägnierung versehen. Diese Eigenschaft wird am Produkt häufig als DWR („Durable Water Repellency“ = „dauerhafte Wasserabweisung“) ausgelobt. Eine gute Imprägnierung ist unsichtbar und verändert auch andere Eigenschaften, wie den Griff des Materials nicht. 

Eine DWR-Imprägnierung wird für ein wasserdichtes Kleidungsstück optimalerweise immer in Kombination mit einer wasserundurchlässigen Membran im Gewebe, also auf der Rückseite, eingesetzt. Das heißt, dass das Material an sich, also auch ohne Imprägnierung bereits wasserdicht wäre. Allerdings könnte dann Regen von außen großflächig in das Trägermaterial eindringen und würde die Poren der Membran verstopfen. Somit würde die eigentliche Funktion der Membran, Wassertropfen und Feuchtigkeit von außen abzuhalten, aber auftretenden Schweiß von innen in Form von Wasserdampf weg vom Körper nach außen abzutransportieren herabgesetzt und der Tragekomfort des Kleidungsstücks würde merklich schlechter.  

Auch Softshell-Materialien werden gerne mit einer Imprägnierung ausgerüstet, um das großflächige Eindringen von Regen zu vermeiden. Anders als bei Hardshell-Regenjacken ist hier allerdings ein Vertapen (= Verschweißen) der Nähte nicht möglich, weshalb solche Systeme nicht als wasserdicht, sondern nur als wasserabweisend deklariert werden können. Schnitttechnisch können relevante Nähte jedoch geschickt verlegt werden, so dass dennoch ein größtmöglicher Schutz vor eintretender Nässe gewährleistet werden kann. 

Wann ist eine Reaktivierung bzw. eine Auffrischung der Imprägnierung notwendig? 

 

Leider sind DWR-Imprägnierungen, ihrer Bezeichnung zum Trotz, nicht wirklich dauerhaft und nutzen sich durch unterschiedliche Beanspruchungen mit der Zeit ab. Zum Glück lassen sie sich aber recht schnell und einfach reaktivieren und auch auffrischen. Generell ist es ratsam, die Imprägnierung nach jeder Wäsche mit Wärme zu reaktivieren. Detaillierte Anleitung dazu hier Schritt 4.  

Eine Auffrischung der Imprägnierung empfiehlt sich, sobald der gewünschte „Abperleffekt“ im Regen nachlässt und die auftreffenden Tropfen in die äußere Schicht des Oberstoffs einziehen. Wenn die Tropfen auch nach einer Wärmebehandlung (Reaktivierung der Imprägnierung) des Kleidungsstücks weiterhin ins Material einziehen, dann ist es sinnvoll, eine neue Imprägnierschicht aufzutragen.  

Outdoor Kleidung Imprägnieren - Anleitung 

Elkline empfiehlt zur Auffrischung einer Imprägnierung Fibertec Textile Guard Eco, eine wasserbasierte und PFC-freie Sprühimprägnierung.  

Im Handel sind auch Waschimprägnierungen erhältlich, die ein sehr gleichmäßiges Ergebnis in der Waschtrommel erzielen, allerdings nicht nur im Außenbereich der Jacke, sondern auch im Inneren, also dort, wo keine Imprägnierung gewünscht ist.  

 

Schritt 1 – Waschen 

Vorbereitend und für ein optimales Imprägnierergebnis wasche Dein Kleidungsstück gemäß der Pflegekennzeichnung. Auf einem getragenen und ggf. angeschmutzten Teil aufgebracht, könnte das Imprägniermittel vorhandenen Schmutz und Flecken fixieren. 

 

Schritt 2 – Imprägnierung auftragen und einarbeiten 

Vergiss nicht die innenliegenden Säume und die Kapuzenkante. Auch sie sollten imprägniert werden, um einen Dochteffekt zu vermeiden. (Dochteffekt = Wasser perlt außen an der Jacke ab, bleibt am Ende des Saums kurz hängen und wird vom inneren, nicht imprägnierten Teil des Gewebes aufgesaugt) Das Imprägniermittel sprühst Du direkt nach der Wäsche gleichmäßig, Stück für Stück auf Dein vor Dir liegendes, noch feuchtes Kleidungsstück und arbeite es mit einem handelsüblichen Schwamm vorsichtig ins Material ein.  

Hier ist weniger mehr – achte darauf, dass Du nur geringe Mengen Imprägniermittel verwendest. Eine dünne Schicht ist völlig ausreichend und schont den Geldbeutel. 

 

Achtung: Keine hängenden Kleidungsstücke imprägnieren! Noch nicht eingearbeitetes Imprägniermittel könnte leicht tropfen. 

 

 Schritt 3 – Trocknen 

Lass Dein imprägniertes Kleidungsstück wie gewohnt trocknen.  

Viele Anbieter von Imprägniersprays empfehlen die Trocknung mit zeitgleicher Aktivierung der Imprägnierung im Trockner. Da unsere Elkline-Jacken aber nicht trocknergeeignet sind, raten wir davon ab. 

 

Schritt 4 – Aktivierung durch Wärme 

Ist Dein Kleidungsstück gut durchgetrocknet, kannst Du die Imprägnierung mit Wärme aktivieren. Dafür nutzt Du ein Bügeleisen (ohne Dampf, mit einem Bügeltuch, um direkten Kontakt mit dem Oberstoff zu vermeiden) oder einen Fön (für Haare). Gehe vorsichtig, langsam und gleichmäßig mit ausreichend Hitze (siehe Pflegeetikett) über Dein komplettes Kleidungsstück.  

Nun sollte Deine Jacke wieder vollständig imprägniert sein und der nächste Regen, wie gewohnt direkt vom Material abperlen.

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