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elkline unterstützt ein Skiprojekt für schwer körperbehinderte Kinder.


„Mut tut gut“

Zusammen mit den drei anderen Hamburger Körperbehindertenschulen organisieren wir in einem pädagogisch-therapeutischen Team aus Mitarbeitern der Schule Hirtenweg seit 2004 eine Alpin-Skireise für schwer körperbehinderte Kinder, die auf den Rollstuhl angewiesen sind oder mit Hilfsmittel gehen können. Diese Reise bietet jährlich 12 Schülern die Möglichkeit, das Skifahren zu lernen. Die Schüler fahren dabei mit speziellen Geräten (Mono- und Bi-Ski) und werden jeweils von einer Begleitperson unterstützt.
Die klassenübergreifende Reise gehört inzwischen fest zur pädagogischen und therapeutischen Arbeit der Schule Hirtenweg.

Die Anreise in den Bayerischen Wald erfolgt mit dem Zug und vor Ort gemieteten Kleinbussen. Untergebracht sind wir in einem behindertengerechten Haus, in dem auch behinderte Mitarbeiter tätig sind.
Das Projekt erfordert einen großen logistischen Aufwand, da die Schüler viele Hilfsmittel und eine sehr individuelle Betreuung benötigen. Auch die Finanzierung der Reise ist mit erheblichen Anstrengungen verbunden, denn 90 % der Reisekosten werden über Spenden finanziert.

Der Skikurs vor Ort wird von drei Skilehrern geleitet. Wir stellen zwei Skilehrer aus dem Kollegium der Schule Hirtenweg. Der dritte Skilehrer kommt aus Bayern hinzu. Er ist querschnittsgelähmt und erfolgreicher Monoskifahrer. Durch ihn besteht die Möglichkeit der Identifikation unserer Schüler mit einem erwachsenen behinderten Menschen. Dieses steigert die Motivation zur Eigenaktivität und zu Höchstleistungen enorm. Aber auch der Kontakt zu den Schülern aus den anderen Schulen gibt den Kindern und Jugendlichen positive Entwicklungsimpulse.

Unser Projekt verfolgt Ziele in unterschiedlichen Bereichen. Neben den pädagogischen Gesichtspunkten einer stufen- und schulübergreifenden Reise, sind uns therapeutische Ziele besonders wichtig. Das Kennenlernen und Erfahren von Schnee, das Erfahren von Geschwindigkeit, das Vermitteln von Freude an Sport und Leistung sowie die dadurch erreichte Steigerung des Selbstwertgefühles sind einige davon. Das Motto der Reise ist „Mut tut gut“ und soll den Kindern vermitteln, dass sie trotz ihrer schweren Behinderung mit Mut und kleinen Bewegungen sehr viel erreichen können. Der Spaß ist dabei natürlich ebenfalls ein wesentlicher Aspekt.
Übergeordnet besteht auch das Ziel der gesellschaftlichen Integration. Dafür bietet sich das Skifahren für Rollstuhlfahrer neben anderen Sportarten besonders an. Der Berg stellt aus unserer Sicht eine barrierefreie Sportfläche dar.
Damit die Kinder diese auch in ihrer Freizeit mit ihren Familien nutzen können, bieten wir Eltern die Möglichkeit, sich auf unseren Reisen für das eigenständige Skifahren mit ihren Kindern fortzubilden.

Seit 2010 gehört die Firma Elkline zu den Sponsoren unserer Reise. Mit Shirts für alle teilnehmenden Kinder und mit Teamjacken für die Betreuer und das Skilehrerteam ist der Elch jetzt auch im bayerischen Wald, genauer gesagt im Skigebiet Mitterdorf, vertreten.
Mit viel Freude tragen wir die Kleidung mit dem Elch, denn die Philosophie der Firma Elkline und unsere Gedanken und Ideen zu diesem Projekt passen sehr gut zusammen.
Ungewöhnliche Dinge zu tun, aufzufallen, mutig und mit viel Spaß mit den Schülern im Schnee zu sein und bewegende Momente zu erleben ist jedes Jahr wieder ein unglaubliches Erlebnis, das wir nicht mehr missen möchten. Wir ziehen hieraus sehr viel Kraft und Motivation für unsere gesamte Arbeit mit den Kinder und Jugendlichen.
Die Kinder und wir wachsen gemeinsam auf dieser Reise!

Vielen lieben Dank an die Firma Elkine für diese tolle Unterstützung.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Euch!